{"id":99,"date":"2025-04-16T18:17:46","date_gmt":"2025-04-16T16:17:46","guid":{"rendered":"https:\/\/albershof.de\/?page_id=99"},"modified":"2026-08-13T08:01:36","modified_gmt":"2026-08-13T06:01:36","slug":"steinofenbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/albershof.de\/?p=99","title":{"rendered":"Steinofenbau"},"content":{"rendered":"\n<p>Schon lange haben wir den Gedanken im Kopf, einen Steinbackofen zu bauen. Es ist auch schon lange her, dass wir uns ein Buch zu diesem Thema gekauft haben. Nun wurde es Zeit, diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. Wir begannen im Fr\u00fchjahr 2013. Die Planung fand \u00fcberwiegend w\u00e4hrend des kalten Winters Januar, Februar und M\u00e4rz 2013 statt. Zu Beginn ging es um Grunds\u00e4tzlichkeiten. Wie soll er aussehen? Welche Ma\u00dfe soll er haben? Welches Baumaterial soll verwendet werden? Das Internet bietet auch hierzu viele Informationen. Wir entschieden uns dann f\u00fcr Schamottesteine als W\u00e4rmespeicher, weil er gegen\u00fcber Lehm den Vorteil hat, dass er robuster ist. Der Lehmbauer wird wahrscheinlich Gegenargumente bringen, aber derzeit bin ich von der Wahl der Schamottesteine \u00fcberzeugt. Nachdem wir einen geeigneten Platz auf unserem Grundst\u00fcck gefunden hatten, begannen wir mit den Vorbereitungen f\u00fcr das Fundament. Wir gruben ein etwa 120 x 130 cm gro\u00dfes Loch, mit einer Tiefe von ca. 70 cm. Das Loch wurde mit Kies gef\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-32.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-100\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Anschie\u00dfend wurde das Fundament gegossen. Wir mich kennt, wei\u00df, dass ich an Zement nicht gespart habe. Zudem wurde Bew\u00e4hrungseisen hinzugef\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-33.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-101\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich kaufte alte Feldbrandsteine f\u00fcr den unteren Sockel. Aus Sperrholz fertigte ich eine Schablone. Dann wurden die ersten Steine gemauert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-34.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-102\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Holzkonstruktion und Richtschnur waren unverzichtbar, um gerade W\u00e4nde zu mauern. Denn die Feldbrandsteine hatten alle unterschiedliche Formate.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-35.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-103\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim Einschalen wurden Viertelprofile an den oberen und unteren Kannten befestigt, damit die Kannten der Betondecke abgerundet sind. Mann kann es sp\u00e4ter besser erkennen, wenn die Betondecke fertig ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-36.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-104\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Ich habe wei\u00dfen Zement benutzt, in der Hoffnung, dass die Platte auch immer sch\u00f6n wei\u00df bleibt. Den Mehrpreis h\u00e4tte ich mir sparen k\u00f6nnen. Im vorderen Bereich habe ich zwei Eisen eingebracht. Sie sollten sp\u00e4ter dazu dienen, eine Ablagefl\u00e4che vor der Ofent\u00fcr aus Beton gie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-37.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-105\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum Thema Schamottesteine k\u00f6nnte ich ein abendf\u00fcllendes Programm bieten. Denn so leicht, wie ich mir das vorgestellt habe, war es nicht. Man liest im Internet, dass man darauf achten soll, lebensmittelechte Schamottesteine zu benutzen. Beim \u00f6rtlichen Baustoffhandel erntete ich nur unverst\u00e4ndliches Kopfsch\u00fctteln. Dann habe ich verschiedene Hersteller von Schamottesteine angeschrieben. Wenige hatten ein Zertifikat. Es gab Zertifikate, die von der Firma selber ausgestellt wurden. Nach langer Suche habe ich mich f\u00fcr Schamottesteine vom Ziegelwerk Waldsassen \u201eHart Keramik\u201c entschieden. Und hier bin ich auf einen sehr hilfsbereiten Mitarbeiter gesto\u00dfen, der mir sehr geholfen hatte. Nachdem ich die Lieferung erhalten hatte, wurde der Bau fortgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-38.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-106\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Bodenisolierung habe ich mir schon fr\u00fchzeitig Gedanken gemacht. Ich habe nun eine 5 cm dicke hitzebest\u00e4ndige Steinwolle (Rockwoll) mit der Bezeichnung Pro Rox WM 950 ausgelegt. Mann kann sie im Internet bestellen. Die im Baumarkt verf\u00fcgbare Steinwolle hat den Nachteil, dass die verwendeten Kleber bei Hitze ausgasen. Auf die Steinwolle habe ich dann 25 Kilogramm Quarzsand gesch\u00fcttet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-39.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-107\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf die dicke Isolierungsschicht habe ich dann die Schamotteplatten gelegt. Sie haben die Ma\u00dfe 50 x 20. Da sie etwa 3,4 cm dick sind, habe ich sie doppelt gelegt, um mehr Speichermasse am Boden zu haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-40.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-108\\\" style=\\\"width:529px;height:auto\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Um das Gew\u00f6lbe zu mauern, habe ich ebenfalls Schablonen angefertigt.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-41.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-109\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\\\"position: fixed; top: -4568px; left: -4039px;\\\"><p>For fans of slots, table games and live casino, <a href=\\'https:\/\/vegasnow-casino-online.com\\'>https:\/\/vegasnow-casino-online.com\/<\/a> offers a very broad selection. Available bonus funds can be used in most game categories of the casino. 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Die Front sollte mit Feldbrandstein sichtbar gemauert werden. Die Seiten sollen sp\u00e4ter verputzt werden.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-43.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-111\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>So sieht der gemauerte Backraum aus. Die T\u00fcr\u00f6ffnung ist fast genauso gro\u00df, wie der Backraum breit ist. Es soll dazu dienen, den Backraum auch mit gro\u00dfem Backgut leicht best\u00fccken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-44.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-112\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bevor ich das Gew\u00f6lbe der Au\u00dfenwand komplett mauern konnte, musste zun\u00e4chst der aufliegende Schornstein fertig gestellt werden. Das Gef\u00e4lle, welche ich im Backraum habe, musste ich nun wieder nach vorne hin ansteigen lassen. Der aufliegende Schornstein wurde mit feuerfesten M\u00f6rtel \u201eFondue Lafarge\u201c gemauert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-45.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-113\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Holzkonstruktion (Schablone) konnte kurz nach dem Mauern entfernt werden. Danach wurde der Zwischenraum mit Isolierung verf\u00fcllt. Als Isolierung wurde die bereits beschriebene hitzebest\u00e4ndige Steinwolle genommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-46.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-114\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nun ist die Front fertig und der Schornstein ist f\u00e4llig.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-47.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-115\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Damit die Hitze nicht entweicht, habe ich aus Edelstahlresten einen einfachen aber effektiven Schieber gebaut. Er wird im Schonstein eingesetzt, damit die Hitze nicht entweichen kann, wenn der Ofen auf Betriebstemperatur ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-48.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-116\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Fertig ist der Schornstein. Ich habe die Feldbrandsteine halbiert, so dass sie eine Wanddicke von 5 cm haben. So wurde der Schornstein nicht zu dick. Mittig habe ich ein Schacht von 10 cm x 10 cm.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-49.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-117\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich konnten wir nicht lange warten, um den Ofen etwas anzuheizen.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\\\"wp-block-image aligncenter size-full\\\"><img src=\\\"https:\/\/albershof.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image-50.png\\\" alt=\\\"\\\" class=\\\"wp-image-118\\\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Jetzt m\u00fcssen noch die Seiten verputzt werden und die Abstellfl\u00e4che vor der T\u00fcr gegossen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon lange haben wir den Gedanken im Kopf, einen Steinbackofen zu bauen. Es ist auch schon lange her, dass wir uns ein Buch zu diesem Thema gekauft haben. Nun wurde es Zeit, diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. Wir begannen im Fr\u00fchjahr 2013. 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