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Albershof

Lammkeule über Feuer

Zwei mit Knoblauch gespickte, marinierte Lammkeulen, dreieinhalb Stunden über offenem Feuer gegart – für neun Genießer.

  • 1 Min. Lesezeit
  • 7 Bilder
Für
9 Personen
Garzeit
3½ Stunden

Wir haben vor etwa zwei Jahren, also im Jahr 2014, zuletzt eine Lammkeule über einem Buchenholzfeuer gebraten. Es wurde also mal wieder Zeit. Seinerzeit hatte ich mir das Rezept nicht aufgeschrieben. Daher habe ich jetzt jeden Schritt für mich dokumentiert.

Zubereitung

Schritt 1:

Weil die Lammkeule für 9 Genießer zubereitet werden sollte, haben wir direkt zwei Lammkeulen gemacht und diese zunächst unter kaltem Wasser abgewaschen, abgetupft und an Zimmertemperatur gewöhnen lassen.

Schritt 2:

Danach wurde die Lammkeule mit Knoblauchzehen gespickt. Zu diesem Zweck wurden mit einem Messer Schlitze in das Fleisch gestochen, in die dann jeweils ein Viertel einer Knoblauchzehe hineingesteckt wurde. Später habe ich diese Schlitze dann auch noch genutzt, um mit einer Spritze Marinade in das Fleisch zu spritzen.

  • Ein Messer mit grüner Klinge sticht einen Schlitz in das Fleisch
    Schlitze stechen
  • Ein Stück Knoblauch wird in einen Schlitz im Fleisch gesteckt
    Mit Knoblauch spicken
  • Mit einer Spritze wird Marinade in das Fleisch gespritzt
    Marinade einspritzen
Schritt 3:

Die Marinade habe ich aus Sonnenblumenöl, Harissa, Salz, Rosmarin, schwarzem Pfeffer und Weißwein hergestellt. Alles zusammen habe ich kurz aufkochen lassen. Das Lamm wurde später damit komplett bepinselt.

Schritt 4:

Außerdem habe ich die beiden Keulen mit Edelstahlschweißdraht umwickelt, damit sie schön zusammenbleiben. Ansonsten könnte es passieren, dass sich bei der Hitze etwas Fleisch vom Knochen löst und dieses herunterhängt.

  • Die rote Marinade mit Kräutern in einer Schüssel, darin ein Pinsel
    Die Marinade
  • Die mit Draht umwickelten Keulen werden mit Marinade bepinselt
    Mit Draht umwickelt und bepinselt
Schritt 5:

Die Garzeit betrug 3½ Stunden. Beim Feuer muss man immer darauf achten, dass nicht nur die Mitte (wo ohnehin die größte Hitze ist) gegart wird, sondern auch die Seiten der Lammkeule.

Es gibt kein besser schmeckendes Fleisch. Da sind wir uns alle einig.