Pizzateig
Auf der Suche nach der Pizza vom Gardasee – ein dünner Teig mit krossem Rand für den Steinbackofen.
- Teigkugeln
- à 150 g
- Ruhe- und Gehzeit
- ca. 2½ Stunden
Fast jeder hat wahrscheinlich Erinnerungen an die leckerste Pizza seines Lebens. Bei uns ist das schon sehr lange her. Es war 1988 in Italien am Gardasee. Seinerzeit haben wir viele Pizzen gegessen. Aber keine war so gut wie die Pizza am Gardasee. Und wenn man so etwas im Kopf hat, vergisst man es nicht. Genau so eine Pizza möchte ich nun in unserem Steinbackofen backen.
Dabei ist der Teig das Fundament des Vorhabens. Wenn der Teig nicht optimal ist, kann man sich beim Belegen noch so viel Mühe geben. Die Pizza wird nicht optimal. Meiner Erinnerung nach war der Teig damals sehr dünn. An den Rändern bildete er einen krossen Wulst. Nach meinen aufwändigen Recherchen bin ich nun auf ein Rezept gestoßen, welches ich wirklich empfehlen kann. Es wird folgendermaßen gemacht.
Zubereitung
Die Hefewürfel im Wasser auflösen. Den Zucker hinzugeben und alles eine Stunde bei warmer Temperatur stehen lassen. Es bilden sich Blasen. Das Gefäß sollte groß genug sein.
Nach einer Stunde alle restlichen Zutaten zusammenführen und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
Alles nochmals etwa eine Stunde gehen lassen. Achtung: Der Teig vergrößert sein Volumen sehr.
Danach alles wieder kneten und mehrere 150 Gramm schwere Kugeln aus dem Teig formen. Ein Teil des Teiges wird für die Pizzabrötchen entnommen. Dann die Kugeln nochmal etwa eine halbe Stunde gehen lassen.
Danach kann der Teig zu einem runden Pizzaboden bearbeitet werden.